2-Faktor Authentifizierung 2FA und ihre Namen

Hacker finden – Wissenswertes

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ist eine Sicherheitsmaßnahme, die eine zusätzliche Schutzebene über einfache Passwörter hinaus bietet. In diesem Artikel werden wir in die Welt der 2FA eintauchen, ihre verschiedenen Bezeichnungen untersuchen und Beispiele für ihre Implementierung in verschiedenen Umgebungen geben.

Wenn Sie professionelle Video-Fernunterstützung wünschen, vereinbaren Sie diese bitte hier.

Inhaltsverzeichnis

Was ist die Zwei-Faktoren-Authentifizierung (2FA)?

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ist eine Sicherheitsmethode, bei der Benutzer beim Zugriff auf ein Konto, einen Dienst oder ein Gerät zwei Verifizierungsformen angeben müssen. Durch die Kombination von etwas, das der Benutzer kennt (z. B. ein Kennwort), mit etwas, das der Benutzer besitzt oder von Natur aus besitzt (z. B. ein physisches Token oder ein biometrischer Identifikator), fügt 2FA eine zusätzliche Sicherheitsebene hinzu, die es unbefugten Benutzern erschwert, Zugang zu erhalten.

Verschiedene Bezeichnungen für die Zwei-Faktor-Authentifizierung

  • Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA): MFA ist ein allgemeinerer Begriff, der die 2FA umfasst. Während sich 2FA speziell auf die Verwendung von zwei Authentifizierungsfaktoren bezieht, kann MFA eine beliebige Anzahl von Faktoren umfassen, einschließlich drei oder mehr.
  • Zweistufige Verifizierung (2FV): Obwohl 2FA und 2FV oft austauschbar sind, sind sie nicht identisch. 2SV bezieht sich auf einen Prozess, der zwei aufeinanderfolgende Schritte umfasst, z. B. den Erhalt eines Einmalpasscodes (OTP) per SMS nach Eingabe eines Passworts. 2FA und 2SV zielen jedoch darauf ab, eine zusätzliche Sicherheitsebene zu bieten.
  • Zwei-Faktoren-Authentifizierung: Dieser Begriff ist ein Synonym für 2FA und wird häufig verwendet, um die Verwendung von zwei verschiedenen Faktoren im Authentifizierungsprozess zu betonen.

Beispiele für die Zwei-Faktoren-Authentifizierung

  1. SMS-basierte 2FA: Bei dieser Methode wird ein einmaliger Passcode (OTP) per SMS an die registrierte Handynummer des Benutzers gesendet. Nach der Eingabe des Passworts muss der Benutzer das OTP eingeben, um den Authentifizierungsprozess abzuschließen. SMS-basierte 2FA ist zwar weit verbreitet, aber aufgrund des Risikos eines SIM-Austauschs oder Abfangens nicht die sicherste Option.

  2. Authentifizierungs-Apps: Anwendungen wie Google Authenticator, Microsoft Authenticator und Authy generieren zeitbasierte Einmal-Passcodes (TOTP), die Benutzer nach Eingabe ihres Passworts eingeben. Diese Apps bieten eine sicherere Alternative zu SMS-basierter 2FA, da die OTPs lokal auf dem Gerät des Benutzers generiert werden und somit weniger anfällig für Abhörmaßnahmen sind. Stellen Sie sicher, dass Sie ein Backup haben, denn wenn Sie Ihr Telefon mit Ihrer Authentifizierungs-App verlieren, könnten Sie den Zugang zu Ihren Online-Konten verlieren. Authy verfügt über ein Cloud-Backup.

  3. Hardware-Token: Diese physischen Geräte generieren eindeutige, einmalig verwendbare Passcodes, die Benutzer zusätzlich zu ihren Passwörtern eingeben. Beispiele sind YubiKey und RSA SecurID. Hardware-Tokens bieten eine hohe Sicherheit, da sie nicht mit dem Internet verbunden und daher immun gegen Hacking-Versuche sind. Halten Sie Backups dieser Schlüssel für den Fall bereit, dass Sie sie verlieren.

  4. Biometrische Authentifizierung: Bei dieser Form der 2FA werden eindeutige biologische Merkmale des Benutzers, wie Fingerabdrücke, Gesichtserkennung oder Iris-Scans, zur Authentifizierung seiner Identität verwendet. Die biometrische Authentifizierung gilt als äußerst sicher, da diese Merkmale nur schwer zu kopieren oder zu stehlen sind.
  5. Push-Benachrichtigungen: Einige Dienste, wie Duo Security oder Apples iCloud, verwenden Push-Benachrichtigungen, um Anmeldeversuche zu bestätigen. Nach der Eingabe des Passworts erhalten die Nutzer eine Benachrichtigung auf ihrem vertrauenswürdigen Gerät, in der sie aufgefordert werden, den Anmeldeversuch zu bestätigen oder abzulehnen.

In dem folgenden Video ist die Zwei-Faktor-Authentisierung einfach erklärt (Quelle: BSI Bundesministerium für Sicherheit):

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung und ihre vielen Namen sind für die Sicherung digitaler Konten und Werte von entscheidender Bedeutung. Indem sie mehrere Formen der Verifizierung erfordert, reduziert 2FA das Risiko eines unbefugten Zugriffs erheblich und gibt den Benutzern mehr Sicherheit. Da die digitale Welt weiter wächst und sich die Cyber-Bedrohungen weiterentwickeln, ist es unerlässlich, Sicherheitsmaßnahmen wie 2FA zu ergreifen, um sensible Informationen zu schützen und eine sichere Online-Präsenz zu erhalten.

Schritt 1 von 4

Wo befinden Sie sich?

Sie haben Fragen? Direkten Kontakt aufnehmen:

Geschäftszeiten: Mo - Fr, 9 - 19 Uhr

Cyber Security

10 Tipps für Schutz vor Hackerangriffe

Datenklau und Identitätsdiebstahl – darüber hat sich wohl jeder schon einmal Gedanken gemacht, der regelmäßig im Netz unterwegs ist und sich über Schutz vor Hackerangriffe

Mehr lesen »

Schreibe einen Kommentar